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Die Tatsachen: Die Coca-Cola Company und Kolumbien (aktualisiert am 25. Januar 2006)
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Die Coca-Cola Company und unsere Abfüllpartner sind in Kolumbien seit mehr als 70 Jahren geschäftlich tätig. In Kolumbien sind über 2000 Kolumbianer bei den Coca-Cola-Abfüllern beschäftigt. Abfüller vertreiben Getränke an zirka 500 000 Einzelhändler und schaffen zusätzliche Arbeitsplätze auf den Gebieten Verkauf, Marketing und Versand.
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Die Coca-Cola-Abfüllbetriebe in Kolumbien stellen Getränke von Kolumbianern und für Kolumbianer her. Getränke werden aus dem Land nicht in andere Märkte exportiert. Dies ist unsere Geschäftspraxis, unabhängig davon, wo wir in der Welt tätig sind.
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In den letzten Jahrzehnten hat es in Kolumbien viele innere Konflikte gegeben, was Auswirkungen auf Gewerkschaftsführer und Vertreter aller Berufskreise hat. Trotz des angespannten Umfelds halten die Coca-Cola Company und ihre Abfüller die Geschäftstätigkeit aufrecht und arbeiten daran, sichere und wirtschaftlich stabile Möglichkeiten für die Kolumbianer zu schaffen.
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In einem Land, wo die Gewalt gegen Gewerkschaftsmitglieder alle bis auf 4 Prozent der Arbeiter von der Mitgliedschaft in der Gewerkschaft abgeschreckt hat, gehören 31 Prozent der Angestellten von Coca-Cola-Abfüllern Gewerkschaften an. Coca-Cola-Abfüller unterhalten umfangreiche, normale Beziehungen zu zwölf Gewerkschaften in Kolumbien und haben gegenwärtig Tarifverträge, die sich auf Löhne, Vergünstigungen und Arbeitsbedingungen erstrecken. Im Durchschnitt sind die Löhne für Coca-Cola-Arbeiter zwei bis drei Mal höher als der Mindestlohn.
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Sowohl über die Tarifverträge als auch mittels ihrer Eigeninitiative arbeiten die Coca-Cola-Abfüller mit Gewerkschaften und der Regierung zusammen, um Not-Mobiltelefone, Transport zur und von der Arbeit, sicheres Wohnen und eine große Anzahl von anderen Maßnahmen bereitzustellen, um die Angestellten zu schützen. Für Gewerkschaftsführer werden zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen routinemäßig ergriffen. Sondermaßnahmen werden ergriffen, wenn die Geschäftsführung des Abfüllers von einer Drohung gegen gewerkschaftlich organisierte Angestellte erfährt. Wir haben ebenfalls eine 24-Stunden-Hotline für Angestellte eingerichtet, damit sie vertraulich Sorgen und/oder Beschwerden zum Arbeitsplatz berichten können.
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Wir teilen globale Besorgnisse hinsichtlich des ungünstigen Arbeitsumfelds in Kolumbien. Ed Potter, unser Geschäftsführer für globale Arbeitsbeziehungen, arbeitet im Ausschuss für die Anwendung von Konventionen innerhalb der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) mit, welcher die Umsetzung von ratifizierten ILO-Verträgen in Ländern einschätzt. Ende Oktober nahm Ed an einem hochrangigen Besuch in Kolumbien teil und traf mit Regierungsvertretern, mit Organisationen, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber vertreten, und mit den Verantwortlichen für die Untersuchung und Überwachung von Arbeiterrechten in Kolumbien zusammen. Der Ausschuss hat eine Reihe von Empfehlungen gegeben, die auf seinen wesentlichen Feststellungen basieren, dass Straffreiheit hinsichtlich von Gewalt gegen Gewerkschaftsmitglieder weiterhin existiert, und dass sich Gewerkschaften verschiedenen Hindernissen sowohl im Gesetz als auch in der Praxis in Bezug auf die volle Ausübung der Vereinsfreiheit gegenüber sehen. Die ILO-Empfehlungen sprechen einige der Kernfragen an, welche zur Gewalt in Kolumbien beitragen.
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Im Frühjahr 2005 bestätigte eine unabhängige Einschätzung von Abfüllanlagen in Kolumbien durch die Cal Safety Compliance Corporation - ein global führendes Unternehmen für die Prüfungen sozialer Unternehmensverantwortlichkeit, dass Arbeiter in Coca-Cola-Betriebsstätten Vereinsfreiheit, Rechte im Rahmen von Kollektivverträgen und eine Arbeitsatmosphäre genießen, die frei von gegen die Gewerkschaft gerichtete Einschüchterung ist.
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Wir ermöglichen gegenwärtig (erstes Quartal 2006) das Konzept und die Entwicklung einer zusätzlichen glaubwürdigen, objektiven und unparteiischen Dritt-Bewertung in Kolumbien. Die Bewertung wird internationale Arbeitsorganisationen, nichtstaatliche Organisationen und unsere lautstärksten Kritiker einbeziehen. Sie wird in Zusammenarbeit mit unseren kolumbianischen Abfüllpartnern durchgeführt.
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Im Dezember 2005 verkündete ein größeres norwegisches Finanzunternehmen, KLP, dass es sich jetzt vergewissert hat, dass die Coca-Cola Company die ethischen Standards einhält, die von Unternehmen verlangt werden, in welche es investiert. KLP hatte Bedenken zu den Arbeitspraktiken unseres Systems in Kolumbien erhoben, jedoch führte es speziell die von der Cal Safety Compliance Corporation durchgeführte Prüfung als Schlüsselfaktor für seine Gewissheit an, dass unser Unternehmen sich an hohe ethische Standards hält.
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In einer öffentlichen Erklärung, die von SINALTRAINBEC, einer kolumbianischen Gewerkschaft, die Angestellte von Abfüllern vertritt, abgegeben wurde, hieß es, dass sie „nicht einen einzigen Hinweis" dafür hat, dass die Coca-Cola Company oder einer ihrer Abfüllpartner Verbindungen zur gegen Gewerkschaften gerichtete Gewalt hat.
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Zwei verschiedene gerichtliche Untersuchungen in Kolumbien - eine vor einem kolumbianischen Gericht und eine durch den kolumbianischen Generalstaatsanwalt - erbrachten keinen Nachweis für die Stützung der Behauptungen, dass das Abfüller-Management sich verschworen hat, Gewerkschaftsmitglieder einzuschüchtern oder zu bedrohen.
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Diese Beschuldigungen waren die Stoßrichtung eines Gerichtsverfahrens, das 2001 gegen die Coca-Cola Company bei einem Bundesbezirksgericht der USA in Miami angestrengt worden war; das Unternehmen wurde als Beklagter abgewiesen. Wir sind zuversichtlich, dass beim Fortgang des Falles das Gericht keine Beweise gegen Coca-Cola-Abfüller finden wird.
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Zu Beginn dieses Jahres unterzeichneten wir eine gemeinsame Erklärung mit der IUF, der internationalen Organisation für Gewerkschaften auf dem Lebensmittel- und Getränkesektor. In jenem Dokument bestätigen wir, dass „es Coca-Cola-Arbeitern gestattet ist, die Rechte auf Gewerkschaftsmitgliedschaft und Tarifvertrag ohne Druck oder Einmischung auszuüben. Diese Rechte werden ohne Furcht vor Vergeltung, Repressalien oder irgendeine andere Form der Diskriminierung ausgeübt". Wir sind dem laufenden Dialog mit der IUF verpflichtet.
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Im Juli 2003 stellte die IUF die folgende Erklärung auf ihre Website: „Heftige unbegründete Anwürfe und Behauptungen der Art, wie sie im Boykottaufruf zu finden sind, tragen nicht dazu bei, der Sache der Gewerkschaften zu helfen, welche Coca-Cola-Arbeiter in der ganzen Welt organisieren und vertreten, deren Mehrheit Mitglieder der IUF sind. Der Aufruf zu einem Boykott von Coca-Cola wurde einstimmig auf der kürzlich stattgefundenen Welttagung der IUF zurückgewiesen, an dem mehr als 27 der IUF angeschlossene Organisationen aus 23 Ländern teilnahmen, die mehr als 100 Gewerkschaften von Coca-Cola-Arbeitern weltweit vertreten.
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Seitdem wir in Kolumbien präsent sind, hat Coca-Cola Programme unterstützt, die Kindern helfen, die die Bildung fördern und den Opfern des andauernden Konflikts im Lande beistehen. Anfang dieses Jahres stellten wir 10 Millionen $ für die Einrichtung der Kolumbianischen Stiftung für Bildung und Möglichkeiten zur Verfügung, eine Organisation, welche sich den Bedürfnissen von Gewaltopfern zuwendet und von einer Gruppe geachteter Kolumbianer geleitet wird, einschließlich von Herrn Carlos Rodriguez (Präsident der Kolumbianischen Vereinigten Arbeiterkonföderation).
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