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Colombia: News - IUF requests ILO labor review of Coca-Cola facilities in Colombia

Coca-Cola unterstützt in Kolumbien den Dialog über die Aufgabe der Unternehmen, den Frieden zu fördern

Die Coca-Cola Company fördert eine Serie von drei Konferenzen mit dem Titel Dialog über Unternehmen, Entwicklung, Frieden und Menschenrechte in Kolumbien. Die Konferenzen werden mit ausgerichtet von dem International Business Leaders Forum, einer Organisation mit Sitz in Großbritannien und unter Vorsitz des Prinzen von Wales, dem UN Global Compact und der Fundación Ideas para la Paz (Friedensideen-Stiftung), einer kolumbianischen Nichtregierungsorganisation.

Die drei Gastgeber der Konferenzen haben zusammen einen Bericht verfasst. Er trägt den Titel „Entwicklung, Frieden und Menschenrechte in Kolumbien: eine Unternehmensagenda“ und ist auf der folgenden Website zu lesen:

http://www.iblf.org/media_room/general.jsp?id=123803


Kolumbien hat viele Jahrzehnte Gewalt erfahren. Politische Führer, multinationale und kolumbianische Unternehmen, Arbeiterführer, Journalisten und die Zivilgesellschaft waren alle betroffen. Trotz der brisanten Lage im Land hat die Coca-Cola Company mit ihren Abfüllbetrieben über 70 Jahre lang ihre Betriebe erhalten und daran gearbeitet, sichere und stabile Wirtschaftschancen für die Kolumbianer zu schaffen. Das Unternehmen sponsert diese Konferenzen, um den aktiven Dialog darüber zu fördern, wie die Geschäftswelt und die Zivilgesellschaft besser dazu beitragen können, Frieden, Entwicklung und Sicherheit in Kolumbien sowie in anderen von internationalen Konflikten betroffenen Ländern voranzutreiben.

Die erste dieser drei Konferenzen hat bereits im kolumbianischen Bogotá stattgefunden. Hierbei kamen führende Persönlichkeiten der kolumbianischen und multinationalen Geschäftswelt, kolumbianische Regierungsbeamte, Vertreter der Zivilgesellschaft und Medien zusammen, um darüber zu diskutieren, wie Unternehmen besser dazu beitragen können, den Frieden, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung und die Menschenrechte in Kolumbien voranzubringen. Teilgenommen haben unter anderem multinationale Unternehmen wie BP, Nestle, Occidental Petroleum und Shell.

Ed Potter, Leiter der Abteilung „Globale Arbeitsverhältnisse“ bei der Coca-Cola Company, nahm an einer Podiumsdiskussion teil, die sich mit der Rolle multinationaler Unternehmen in Konfliktgebieten befasste. Er gab Beispiele dafür, wie Coca-Cola in anderen Ländern weltweit agiert, in denen Bürgerunruhen herrschen. Außerdem schlug er vor, dass die Sponsoren der Konferenz eine Arbeitsgruppe aufstellen könnten, um freiwillige Grundsätze für kolumbianische und multinationale Unternehmen zu entwickeln, die Menschrechte und Sicherheit fördern. Zwei weitere Konferenzen werden noch in diesem Jahr in den Vereinigten Staaten und im United Kingdom abgehalten.

Ed Potter: „Wir sind der Meinung, dass Unternehmen eine wichtige Rolle dabei spielen, sowohl den Wohlstand als auch den Frieden in Kolumbien zu fördern. Coca-Cola engagiert sich dafür, sein Wissen und seine Führungsqualitäten, wo auch immer möglich, einzusetzen. Wir werden mit führenden Nichtregierungsorganisationen, Gruppen, die sich für Arbeitsrecht und soziale Gerechtigkeit einsetzen, und der lokalen Regierung zusammenarbeiten, um Lösungen für die Gewalt gegen Gewerkschaften in Kolumbien zu finden. Diese Lösungen lassen sich dann auf andere Konfliktgebiete rund um die Welt anwenden.“

Coca-Cola-Vertreter trafen während ihres Aufenthalts in Bogotá auch mit kolumbianischen Regierungsbeamten und Vertretern einiger führender Zivilgesellschaftsorganisationen zusammen. Durch die Treffen sollte der Dialog des Unternehmens mit einer Vielzahl von Interessengruppen in Kolumbien ausgedehnt werden. Überdies sollten hierbei Möglichkeiten für Coca-Cola entwickelt werden, zur Verbesserung der wirtschaftlichen Bedingungen und der Sicherheit beizutragen.

Coca-Cola ist ein führender Geschäftspartner für die Entwicklung Kolumbiens und derzeit Arbeitgeber von über 2.000 Mitarbeitern in den Abfüllfabriken im ganzen Land. Das Unternehmen verfügt auch über ein aktives Programm, das karitative Zwecke verfolgt und das Verhältnis zwischen den Bevölkerungsgruppen fördert. Es beinhaltet unter anderem die Einrichtung eines Fonds in Höhe von 10 Millionen US-Dollar, der die Ausbildungs- und Einstellungschancen in kolumbianischen Gemeinden, die Gewalt erlebt haben, fördern soll.


Teilnehmer des Panels, das sich mit den möglichen Beiträgen des Privatsektors zu Frieden, Menschrechten und Entwicklung in Kolumbien befasst: Wahrnehmungen der Internationalen Gemeinschaft – Adrian Hodges (Generaldirektor von IBLF), Jonas Moberg (Senior Advisor UN Global Compact), Ed Potter (Leiter der Abteilung Globale Arbeitsverhältnisse und Arbeitsplatzverantwortung, TCCC), Paul Townsend (Leiter des katholischen Fürsorgedienstes der Andenregion).


Ed Potter


Teilnehmer des Panels, das sich mit der kolumbianischen Realität befasst: Initiativen und Erwartungen der Hauptinteressengruppen – Neil Jeffery (Engaging Solutions), Alberto Franco (Geschäftsführer des Verbands sozialer Organisationen für internationale Kooperation, Frieden und Demokratie in Kolumbien), Monsignor Hector Fabio Henao (Geschäftsführer Caritas Kolumbien), Carlos Rodriguez (Präsident des Vereinigten Arbeiterverbandes), Ruben Dario Lizarralde (Geschäftsführer, Indupalma), Luis Carlos Villegas (Präsident des Nationalen Arbeitgeberverbandes), Alexandra Guaqueta (wissenschaftliche Leiterin, Friedensideen-Stiftung).


Teilnehmer der Arbeitsgruppe, die sich mit Beteiligungsmechanismen für den Privatsektor befasst.

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