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Coca-Cola Coke India: Media Information

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The Coca-Cola Company antwortet auf Behauptungen zu unserem Geschäft in Indien

Die Betriebsstätte von Coca-Cola in Indien wurde kürzlich einer Reihe falscher Anschuldigungen ausgesetzt, und hiermit sollen die Fakten in Bezug auf unser Geschäft dort klargestellt werden.

Kürzliche Medienberichte zur Coca-Cola-Anlage in Kerala

Wir sind in Bezug auf die in jüngsten Medienberichten zu den Umweltpraktiken in unserer Anlage in Palakkad, Kerala, Südindien gemachten Behauptungen tief besorgt. Hier sind die Fakten:

1. Biofeststoffe

  • Der „Schlamm“ oder Biofeststoff ist das Endergebnis der Abwasser- und Wasseraufbereitungsanlagen und besteht aus organischem und anorganischem Material. Die Verwendung von Biofeststoffen als Bodenzusatzstoff ist in der ganzen Welt und innerhalb des Coca-Cola-System, einschließlich der USA, nicht unüblich. Wir verlangen, dass alle unsere Anlagen, auch die in Indien, die Erzeugung, Zusammensetzung und das Management der Biofeststoffe überwachen, die ein Nebenprodukt unserer Herstellungsprozesse sind.

  • Um Zweifel auszuräumen: Wir haben die Verwendung von Biofeststoffen für Bodenzusätze oder deren anderweitige Entsorgung aufgeschoben, bis Standardtestprotokolle von allen Beteiligten vereinbart und akzeptiert werden und zuverlässige Analyseergebnisse zur Überprüfung vorliegen.

  • Wir sprechen auch mit der indischen Zentralregierung, um zu gewährleisten, dass der Herausgabe eines einheitlichen und übereinstimmenden nationalen Regelwerks die Aufmerksamkeit zuteil wird, die dieses verdient.

  • Im Übrigen hat der Kerala State Pollution Control Board (Kontrollausschuss des Staates Kerala zur Verschmutzung) in einer detaillierten Studie geschlussfolgert, dass die Konzentration von Cadmium und anderen Schwermetallen in den Biofeststoffen unter den vorgeschriebenen Grenzwerten liegen und daher nicht als gefährlich angesehen werden.

2. Wasserressourcen

Wie Ihnen bekannt sein dürfte, wurde auch behauptet, dass die Abfüllanlage von Coca-Cola in Kerala, Indien, örtliche Wasserressourcen missbraucht. Diese Behauptungen sind falsch. Umliegende Kommunen, Stammesführer, regieringsferne Organisationen (NGOs), Umweltwissenschaftler und Regierungsbeamte haben wiederholt die Behauptungen der Protestler als total grundlos zurückgewiesen.

Hier sind die Fakten:

  • Seit dem Bau der Kerala-Anlage im Jahr 2000 hat Coca-Cola India alle bundesstaatlichen und staatlichen Gesetze und Vorschriften in Indien eingehalten und wird dies auch weiterhin tun. Wir respektieren und befolgen die örtlichen Gesetze.

  • Im Oktober 2002, führte Dr. R.N. Athvale, emeritierter Wissenschaftler am National Geophysical Research Institute in Hyderabad, Indien in seinem Bericht an: “Es gibt keinen Nachweis einer Überausnutzung der Grundwasserreserven im Anlagenbereich vor Ort.” Er fügte hinzu, dass eine eventuelle Erschöpfung der Wasserleiter nicht der Wasserentnahme im Anlagenbereich zugeschrieben werden kann. Ein Bericht vom örtlichen Palakkad District Environmental Protection Council and Guidance Society im Juni 2002 kam zu der Schlussfolgerung: "Wir erklären, dass auf keiner Stufe eine Umweltgefährdung für die Öffentlichkeit von dem Werk ausgeht."

  • In den vergangenen zwei Jahren ist die jährliche Niederschlagsmenge in Kerala um etwa 60 % zurückgegangen.

  • Die Abfüllanlage hat eine fortschrittliche Niederschlagsauffangtechnologie installiert, um zur Auffüllung der Grundwasserreserven des Bereichs zu unterstützen. Wir haben uns mit NGOs, Stammesführern und Regierungsbeamten zusammengetan und teilen die Technologie und Ausrüstungen mit den umliegenden Dörfern. Zur Ergänzung der vorhandenen Wasserquellen haben wir auch für ein benachbartes Dorf einen Brunnen gegraben, das wir weiterhin mit zwei Tankwagen Frischwasser täglich versorgen.

  • Das Wasser aus den sieben Bohrbrunnen des Werks mit Standardtiefe, das nicht zur Produktherstellung verwendet wird, wird Sekundäranwendungen zugeführt oder unter Nutzung von regierungskonformen (es müsste doch heißen: gesetzeskonformen) Bewässerungstechniken wieder in den Boden eingeleitet.

  • Die Technologie, die in unserer Abwasseraufbereitungsanlage angewandt wird, gehört zu den fortschrittlichsten in der Welt. Die Technologien entsprechen auch den meisten Coca-Cola-Abfüllanlagen in den Vereinigten Staaten und Europa. Im Übrigen entsprechen unsere Abwässer den vom Pollution Control Board des Staates Kerala festgelegten Standards und Normen. Wir überwachen die Qualität unserer Abwässer ständig, um eine Verschmutzung zu vermeiden.

  • Die neueste detaillierte Untersuchung, die gerade vom Ministerium für Grundwasser des Staates Kerala herausgegeben wurde, hat die Behauptung zurückgewiesen, dass einer der Gründe für den Wassermangel im Gebiet die „Überausbeutung“ durch die Anlage wäre, und gibt stattdessen „schwache Niederschläge in den letzten Jahren“ als „wichtigen Grund für den niedrigen Wasserstand in den offenen Brunnen im Gebiet“ an.

  • Mit der raschen Erweiterung der Kapazität unserer Regenwasserauffangtechnologie in dieser Anlage besteht unser Ziel darin, Nettowasserverteiler in dem Gebiet bis Ende 2004 zu werden. Mit anderen Worten, unsere Anlage führt dem Wasserleiter ein Mehrfaches der Menge an Wasser zu, als sie entnimmt.

Coca-Cola India teilt die Bestrebungen der Menschen von Kerala nach wirtschaftlichem Wachstum und der Schaffung von mehr örtlichen Arbeitsplätzen. Seit der Investition in Kerala im Jahr 2000 haben die örtlichen Kommunen unser Geschäft als guten Firmennachbarn begrüßt. Wir bauten die Anlage auf Einladung der Regierung des Staates Kerala, und heute hat die Anlage 141 direkte Mitarbeiter und 300 Auftragnehmer – die vorwiegend aus den umliegenden Kommunen kommen. Es wird geschätzt, dass für jeden direkten Arbeitsplatz in unserem Geschäft 10 indirekte Arbeitsplätze im Ergebnis von Zuarbeiten, Waren und Leistungen geschaffen werden, die wir vorwiegend von örtlichen Geschäften kaufen. Des Weiteren sind fast 24.000 selbständige Einzelhändler in Kerala Vertreiber unserer Produkte.

Produktqualität in Indien

Im August 2003 hat das indische Ministerium für Gesundheit und Familienwohlfahrt akkreditierte indische Labors mit der Durchführung von Tests an unseren alkoholfreien Getränken im ganzen Land beauftragt. Das Ministerium für Gesundheit und Familienwohlfahrt bestätigte, dass unsere Produkte in Indien sicher sind.

In Indien, wie auch in der übrigen Welt, verwenden unsere Anlagen ein Mehrfachsperrsystem zur Beseitigung potentieller Kontaminanten und ungewünschter natürlicher Substanzen, einschließlich Pestiziden. Unsere Produkte in Indien sind sicher und werden regelmäßig kontrolliert, um zu gewährleisten, dass sie den strengsten Standards genügen. Diese Kontrollen beinhalten auch Tests auf Pestizide und Insektizide.

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